M&A-Beratung

M&A-Beratung: Käufer- und Verkäuferseite.

Wir begleiten Käufer und Verkäufer im Gesundheitswesen durch den gesamten Transaktionsprozess, strukturiert, diskret und mit der nötigen Detailtiefe.

Was ist diese Leistung?

M&A-Beratung umfasst die professionelle Begleitung von Unternehmenskäufen und -verkäufen über den gesamten Lebenszyklus einer Transaktion. Während die klassische Nachfolge typischerweise von Eigentümern auf Verkäuferseite getrieben ist, betreut die M&A-Beratung auch strategische Käufer, Finanzinvestoren und Plattformen, die gezielt akquirieren oder veräußern wollen.

Wir bieten beide Perspektiven aus einer Hand:

Verkäuferseite: Sie verkaufen ein Unternehmen oder einen Unternehmensteil.
Käuferseite: Sie kaufen ein Unternehmen oder bauen eine Plattform auf.

Ihr Nutzen

Welcher Nutzen ergibt sich daraus?

  • Strukturierter Wettbewerbsprozess auf Verkäuferseite maximiert den Verkaufspreis
  • Marktzugang zu vorqualifizierten Käufern und Verkäufern durch unser Netzwerk
  • Verhandlungsstärke durch professionelle Vertretung und Erfahrung
  • Vermeidung von Fallstricken in Vertragsstrukturen (Locked Box, Earn-Outs, MAC-Klauseln, W&I)
  • Time-to-Close verkürzen durch klare Prozesssteuerung und sauberen Datenraum
Ablauf

Wie läuft es ab?

Prozess auf Verkäuferseite

  1. Mandatsvereinbarung und Strategieklärung
  2. Unternehmensbewertung und Wertsteigerungspotenziale identifizieren
  3. Information Memorandum und Teaser erstellen
  4. Breite Käuferliste aufbauen und enge Auswahl vorqualifizieren
  5. Marktansprache und Interessensmanagement
  6. Indikative Angebote sammeln und Auswahl verfeinern
  7. Due Diligence steuern
  8. Absichtserklärung und Kaufvertrag verhandeln, Kaufpreismechanik strukturieren
  9. Unterzeichnung und Vollzug begleiten
  10. Themen nach dem Vollzug (Earn-Out, Übergabe, Garantien)

Prozess auf Käuferseite

  1. Investitionsstrategie und Suchprofil definieren
  2. Zielunternehmen identifizieren und Markt analysieren
  3. Erstansprache und Indikation einholen
  4. Bewertung und Strukturierungsvorschlag
  5. Verhandlung der Absichtserklärung und Exklusivität
  6. Due Diligence (Financial, Commercial, Legal, Tax) steuern
  7. SPA-Verhandlung
  8. Finanzierungsstruktur (Eigenkapital, Bankdarlehen, Mezzanine, Verkäuferdarlehen)
  9. Unterzeichnung, Vollzug, Integration nach dem Kauf
FAQ

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Asset Deal und Share Deal?
Beim Share Deal wird der Geschäftsanteil (z. B. die GmbH-Anteile) übertragen, das gesamte Unternehmen mit allen Rechten und Pflichten wechselt den Eigentümer. Beim Asset Deal werden einzelne Vermögensgegenstände übertragen. Im Gesundheitswesen ist der Asset Deal mit engen regulatorischen und rechtlichen Grenzen verbunden und erfordert besondere Sorgfalt bei der Strukturierung. In der ambulanten Pflege überwiegen deshalb Share Deals; Asset Deals kommen vor allem in Sondersituationen vor, etwa bei Übernahmen aus der Insolvenz. Die passende Struktur entwickeln wir gemeinsam mit Ihren steuerlichen und rechtlichen Beratern.
Was ist ein LOI?
Der Letter of Intent ist eine vorvertragliche Absichtserklärung, in der Käufer und Verkäufer die wesentlichen Konditionen einer geplanten Transaktion festhalten: Kaufpreis, Zeitplan, Exklusivität, Bedingungen. Der LOI ist meist nicht bindend in Bezug auf den Vollzug, aber bindend in Bezug auf Vertraulichkeit und Exklusivitätsfristen.
Was bedeutet Locked Box vs. Completion Accounts?
Das sind zwei Mechaniken zur Kaufpreisermittlung. Bei Locked Box wird der Kaufpreis auf Basis eines historischen Stichtags fixiert und nachträglich nicht mehr angepasst. Bei Completion Accounts wird der Kaufpreis auf Basis einer Bilanz zum Vollzugsstichtag berechnet, was eine nachträgliche Anpassung ermöglicht. Welches Modell vorteilhaft ist, hängt von Ihrer Position (Käufer oder Verkäufer) und der Geschäftsdynamik ab.
Was ist eine W&I-Versicherung?
Warranty & Indemnity Insurance ist eine Versicherung, die Käufer (oder seltener Verkäufer) gegen Verletzungen von Garantien im Kaufvertrag absichert. Sie hat sich in den letzten Jahren auch im Mittelstand etabliert und kann Verhandlungen über Haftungsrisiken erheblich entlasten.
Was ist ein Earn-Out?
Eine Earn-Out-Klausel verteilt einen Teil des Kaufpreises auf zukünftige Performance, typischerweise 1–3 Jahre nach dem Vollzug. Der Verkäufer erhält einen variablen Zusatz, wenn definierte EBITDA-, Umsatz- oder Margenziele erreicht werden. Earn-Outs sind in der ambulanten Pflege üblich, wenn Bewertungsdifferenzen überbrückt werden müssen oder der Verkäufer noch eine Übergangszeit bleibt.
Kontakt

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